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Digitaler Auftakt der „Zukunftsregion“

Über Kreisgrenzen hinweg wollen sich die Landkreise Lüchow-Dannenberg und Lüneburg zukunftsfähig aufstellen. Zusammen mit der Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsische Elbtalaue bilden sie eine „Zukunftsregion“ – und haben für ihr Anliegen Aussicht auf einen millionenschwere Förderung vom Land aus dem Programm „Zukunftsregionen Niedersachsen“. Bedingung ist ein überzeugendes Zukunftskonzept, das bis Ende 2022 erarbeitet werden muss.

Im Rahmen einer digitalen Auftaktveranstaltung am Donnerstag, den 31. März 2022 von 16 bis 18 Uhr sind Akteurinnen und Akteure der Region eingeladen, sich an diesem Prozess zu beteiligen und ihre Erfahrungen und Ideen einzubringen.

Im Fokus stehen dabei die Handlungsfelder „Biologische Vielfalt / funktionierende Naturräume“ und „Kultur und Freizeit“. In Form eines digitalen Workshops sollen die Stärken und Schwächen der Region, ihre Entwicklungsbedarfe und -potentiale diskutiert werden. Zudem sollen erste Ideen für Maßnahmen und Projekte gesammelt werden. Die Ergebnisse dieses digitalen Workshops sollen im Mai in zwei Themenworkshops vertieft werden.

Mit der Ausarbeitung des Zukunftskonzeptes ist die ift Freizeit- und Tourismusberatung GmbH aus Köln beauftragt. Eine Steuerungsgruppe begleitet diese Arbeit.

Für die Teilnahme am Auftaktworkshop ist eine Registrierung unter https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZckc-6qrDsuHNxlGw6pjZyUX5M9-KkjSYO8 erforderlich. Nach Angabe der persönlichen Kontaktdaten erhalten die Teilnehmenden den Zoom-Link zur Veranstaltung.

Die „Zukunftsregion“ der Landkreise Lüchow-Dannenberg und Lüneburg ist eine von fünf Regionen, die Aussicht auf eine Budget zur Umsetzung ihres Zukunftskonzepts haben. Mit den ersten Förderbescheiden ist im Sommer 2022 zu rechnen.

Hintergrund:

Das Förderprogramm „Zukunftsregionen Niedersachsen" ist ein im Juni 2021 gestartetes Förderinstrument, mit dem das Land Niedersachsen attraktive Lebensverhältnisse in allen Landesteilen sichern, die Regionen zukunftsfähig entwickeln und stärken will. Als Teil der EU-Förderstrategie der Landesregierung zielt es darauf ab, eine nachhaltige Regionalpolitik für die kommende EU-Förderperiode 2021 bis 2027 mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) sowie des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) umzusetzen. Eine erfolgreiche Bewerbung vorausgesetzt, steht den einzelnen Zukunftsregionen jeweils ein Projektbudget in Höhe von mehreren Millionen Euro zur Verfügung.

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