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Stadtradeln 2022: Schulen zeigen, wie Klimaschutz geht!

Die Gewinner des diesjährigen Klimaschutz-Wettbewerbs „Stadtradeln“, der am 4. Juni endete, stehen fest. 1.337 Radlerinnen und Radler erradelten innerhalb von drei Wochen 174.003 Kilometer und vermieden gemeinsam rund 27 Tonnen CO2.

„In der Politik und in der Öffentlichkeit wird viel darüber diskutiert, wie wir mehr Schülerinnen und Schüler aufs Fahrrad bekommen“, sagt Franziska Dittmer, Leiterin des Klimaschutzmanagements im Lüchower Kreishaus. „Das Stadtradeln zeigt uns, die SchülerInnen und die Lehrkräfte sind die aktivsten Radler in Lüchow-Dannenberg. Wir sagen: vielen Dank für das Engagement – so hat Klimaschutz eine Zukunft!“

Den ersten Platz im Schul-Ranking belegt das Gymnasium Lüchow mit 21.389 Kilometern und 3.294 Kilo CO2. An zweiter und dritter Stelle folgen das Fritz-Reuter-Gymnasium Dannenberg (12.704 Kilometer, 1.956 Kilo CO2) und die Freie Schule Hitzacker (11.391 Kilometer, 1.754 Kilo CO2).

Die drei besten Teams stellten die BGZ (Gesellschaft für Zwischenlagerung) in Gorleben (7.350 Kilometer, 1.132 Kilo CO2), das Offene Team Lüchow (6.257 Kilometer, 964 Kilo CO2) und das Team Wendland (6.124 Kilometer, 943 Kilo CO2). 

Die Gewinner in den Kategorien „Bestes Team“, „Beste Schulklasse“, „Beste(r) Einzelradler(in)“ und „Beste(r) Kommunalpolitiker(in)“ werden beim Stadtfest in Lüchow am 9. Juli 2022 ausgezeichnet. Landrätin Dagmar Schulz wird Preise vergeben, die in diesem Jahr die Firmen Voelkel, Möbel Wolfrath, SUUR, Wendlandmarkt, Bäckerei Rasche, LSE, Fototreck und die Mobilitätsagentur gesponsert haben.

Die Ergebnisse der Teams sind unter www.stadtradeln.de/landkreis-luechow-dannenberg einzusehen.

Hintergrund *

Bei der Kampagne Stadtradeln wird bewusst stets von CO2-Vermeidung und nicht von Einsparung gesprochen. Es ist klar, dass nicht jede Fahrt mit dem Rad tatsächlich eine Autofahrt ersetzt. Streng genommen können z. B. Personen, die überhaupt kein Auto haben oder in der Freizeit zusätzlich Radfahren, nie etwas einsparen – dass ihr Verhalten jedoch positive Auswirkungen auf den Klimaschutz hat, soll hier entsprechend gewürdigt werden. Die Kampagne erhebt keinen wissenschaftlichen Anspruch, es geht um den Spaß und das Mitmachen. Durch die Berechnung und Anzeige der CO2-Vermeidung (basierend auf 154 g CO2 pro Personen-km, Angaben lt. Umweltbundesamt) soll veranschaulicht werden, welche positiven Effekte für das Klima durch das Radfahren entstehen.

* Quelle: https://www.stadtradeln.de/faq

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