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Landrat mit der Deutschen Feuerwehr-Ehrenmedaille ausgezeichnet

Kreisbrandmeister Claus Bauck gratuliert Landrat Schulz zur höchsten zivilen Feuerwehrauszeichnung. Foto: Heiko BieniußaÜberrascht war er über die Einladung zur Übergabe des Brandschutzmobils, sagte Landrat Jürgen Schulz, der ja eigentlich bereits seit vier Wochen im Urlaub ist und Ende des Monats aus seinem Amt ausscheidet. Dass die Überraschung am Ende aber noch größer wurde, damit hatte selbst er nicht gerechnet. Kreisbrandmeister Claus Bauck und sein Stellvertreter Henning Peters zeichneten Schulz mit der Deutschen Feuerwehre-Ehrenmedaille aus.

Diese hohe Auszeichnung verleiht der Deutsche Feuerwehrverband an Personen, die nicht aktiv im Brandschutzwesen tätig sind, sich aber besonders für die Feuerwehren einsetzen – diese hohe Auszeichnung wurde erst zum zweiten Mal in Lüchow-Dannenberg verliehen. Acht Jahre Samtgemeinde-Bürgermeister in Lüchow, gefolgt von 15 Jahren als Landrat – fast ein Vierteljahrhundert stand Schulz als oberster Dienstherr den Feuerwehren der Samtgemeinde Lüchow bzw. der Kreisfeuerwehr vor. In seiner Laudatio lobte Peters die Ruhe und Souveränität, die Schulz in jeder Lage ausstrahlte. Und dabei hat man einiges gemeinsam durchlebt: die Elbe-Hochwasser 2002, 2006 und 2013, die „Geburt“ der Zentralen Führungseinheit des Landkreises – einer besonderen Form der Führung in Katastrophenlagen – oder zuletzt den Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Dannenberg. Auch in der Corona-Pandemie entschied Schulz immer umsichtig und sicherte so letzten Endes auch die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren im Landkreis. Schulz hatte für alle Belange der Feuerwehren stets ein offenes Ohr und zeichnete sich als Motor gemeinsamer und zweckmäßiger Lösungen aus. „Mit Herrn Landrat Jürgen Schulz verliert die Feuerwehr in Lüchow-Dannenberg nicht nur einen fürsorglichen Dienstherrn, sondern auch einen geschätzten Partner, Förderer und Unterstützer, der im Zusammenwirken mit der ehrenamtlichen Führung eine deutliche Steigerung der Einsatzfähigkeit der Kreisfeuerwehr während seiner Amtszeit herbeiführte.“ Mit diesen Worten schloss Peters seine Laudatio – aus den Händen von Kreisbrandmeister Bauck erhielt Schulz dann die seltene Auszeichnung. Schulz bedankte sich für die höchste zivile Feuerwehrauszeichnung, merkte aber auch an, dass er nur seinen „Job gemacht“ habe. Vielmehr müssen man den zahlreichen Feuerwehrfrauen und - Männern für ihr unermüdliches Engagement danken.

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