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Corona-Impfungen im Landkreis Lüchow-Dannenberg: Landrätin besucht mobile Impfteams in Lüchow

Kurz vor Weihnachten besuchte Landrätin Dagmar Schulz (rechts) zusammen mit Janika Waaschke aus dem Corona-Krisenstab der Kreisverwaltung (links) die Impfstelle des DRK in Lüchow, um sich von DRK-Kreisbereitschaftsführer Matthias Lippe und DRK-Geschäftsführer Matthias Hanelt die Abläufe vor Ort zeigen zu lassen. Foto: Hannah RöthlingshöferDas erste mobile Impfteam war am 2. November 2021 im Landkreis Lüchow-Dannenberg gestartet – für Landrätin Dagmar Schulz haben diese mobilen Impfteams das Ziel, den Menschen in guter Erreichbarkeit attraktive Impfangebote zu ermöglichen. Vor dem Hintergrund der vierten Corona-Infektionswelle und der Ausbreitung der Omikron-Variante ist es Dagmar Schulz noch wichtiger, für einen schnellen Impffortschritt in Lüchow-Dannenberg zu sorgen. Und so nutzte die Landrätin die Weihnachtszeit für einen persönlichen Besuch bei einem der mobilen Impfteams des DRK.

Der Landrätin liegt es am Herzen, mit ihrem persönlichen Besuch nicht nur den DRK-Teams sowie den impfenden Hausärztinnen und -Ärzten der Region zu danken, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern, die das Impfangebot annehmen: „Gerade vor dem Hintergrund wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante sind wir froh, mit den eigenen mobilen Impfteams der Bevölkerung ein ergänzendes Angebot machen zu können.“

Mit Blick auf die Impfzahlen ist die Landrätin vorsichtig optimistisch: Über 9.000 Booster-Impfungen über die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte und noch einmal rund 3.700 Booster-Impfungen durch die mobilen Impfteams des DRK in einem Zeitraum von knapp zwei Monaten zeigen einen deutlichen Fortschritt der Impfkampagne. Bereits Ende November hatten alle Bewohnerinnen und Bewohner in fünfzehn Alten- und Pflegeheimen in Lüchow-Dannenberg durch das erste mobile Impfteam ein Booster-Angebot bekommen. Darüber hinaus gab es Impftermine in drei Seniorentagespflegeeinrichtungen, zehn Einrichtungen der Wiedereingliederungshilfe sowie an sieben Schulen und in zwei großen Betrieben. Parallel dazu gab es offene Impfangebote an festen Orten in Gorleben, Jameln, Clenze, Hitzacker, Lüchow und Dannenberg.

„Insgesamt kommen die beiden mobilen Impfteams damit bis Weihnachten auf insgesamt rund 5.600 Impfungen“, bilanziert DRK-Einsatzleiter Matthias Lippe, der die mobilen Teams koordiniert. „Die Booster-Impfungen machen mit rund 70 Prozent den größten Anteil aus. Etwa ein Fünftel der Impfungen sind Erstimpfungen, ein Zehntel sind Zweitimpfungen.“ „Wir können davon ausgehen, dass etwa ein Drittel der Lüchow-DannenbergerInnen bereits den vollen Impfschutz besitzt und wir nach und nach die Impflücke verkleinern können.“, ergänzt Matthias Hanelt, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes.

Sowohl die niedergelassenen Ärzte als auch die mobilen Impfteams, die im Auftrag des Landkreises im Einsatz sind, hatten in den vergangenen Wochen mit einigen Hürden zu kämpfen: Zunächst war der Impfstoff knapp und erschwerte die verlässliche Planung, dann sorgten die Änderungen der STIKO-Empfehlungen für einem deutlich erhöhten medizinischen Beratungsbedarf bei den Bürgerinnen und Bürgern. „Die Empfehlungen der STIKO sind mittlerweile sehr detailliert und machen die Impfungen, insbesondere die Booster-Impfungen, immer komplexer, denn es werden alle möglichen Kombinationen aus Corona-Impfstoffen und Erkrankungen berücksichtigt.“, erläutert Dr. Bernd Liczkowski, der als Impfarzt beim Termin in Lüchow im Einsatz ist. „Die Impfteams des DRK impfen gemäß der STIKO-Empfehlung.“, betont er. In Grenzfällen aber liege die Entscheidung darüber, welcher Impfstoff der Impfwillige auf der Grundlage seines Gesundheitszustandes erhält, immer bei dem verantwortlichen Arzt vor Ort.

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