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Afrikanische Schweinepest: Präventionsmaßnahmen beachten!

In Mecklenburg-Vorpommern ist der erste Fall von Afrikanischer Schweinepest in einem Stall bestätigt. Wie das Virus in den Bestand gekommen ist, wird aktuell noch ermittelt, nicht auszuschließen ist aber eine Infektion über erkranktes Schwarzwild. Dies nimmt das Veterinäramt des Landkreises Lüchow-Dannenberg zum Anlass, um noch einmal auf die umfangreichen Präventionsmaßnahmen und Informationsblätter des Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit aufmerksam zu machen.

Insbesondere die Jägerinnen und Jäger sind aufgerufen, Auffälligkeiten in Schwarzwildbeständen, wie zum Beispiel vermehrtes Fallwild, sofort dem Veterinäramt beziehungsweise der Jagdbehörde des Landkreises Lüchow-Dannenberg zu melden. Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Jägerschaft alle Maßnahmen zur Früherkennung, wie etwa die Beprobung von Todfunden und krank erlegtem Schwarzwild, konsequent anwendet. Außerdem dürfen keinesfalls Reste von Schwarzwild aus fremden Revieren im eigenen Revier entsorgt werden. Besondere Vorsicht gilt auch nach Kontakt mit Wildschweinen für Jägerinnen, Jäger und Hunde. Sie sollten anschließend nicht ohne geeignete Hygienemaßnahmen in Kontakt mit Hausschweinen kommen.

Auch Schweinehalterinnen und -halter sind aufgerufen, sich strikt an die Biosicherheitsmaßnahmen zur Prävention zu halten.

Umfangreiche und aktuelle Informationen sind sowohl auf der Webseite des Landkreises Lüchow-Dannenberg als auch auf der Seite des Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hinterlegt.

Hintergrund: Die Afrikanische Schweinepest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, von der Haus- und Wildschweine betroffen sind. In den afrikanischen Ursprungsländern übertragen Lederzecken das Virus der Afrikanischen Schweinepest. Diese spielen in Mitteleuropa keine Rolle. Hier erfolgt eine Übertragung durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (Sekrete, Blut, Sperma), die Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen sowie andere indirekte Übertragungswege (Fahrzeuge, kontaminierte Ausrüstungsgegenstände einschließlich Jagdausrüstung, landwirtschaftlich genutzte Geräte und Maschinen, Kleidung). Nach einer Infektion entwickeln die Tiere sehr schwere, aber unspezifische Allgemeinsymptome. Afrikanische Schweinepest ist nicht auf Menschen übertragbar und daher für den Menschen ungefährlich.

Links zu Webseiten:

Landkreis Lüchow-Dannenberg: https://luechow-dannenberg.de/asp

Land Niedersachen: https://tierseucheninfo.niedersachsen.de/anzeigepflichtige_tierseuchen/schweineseuchen/afrikanische_schweinepest/afrikanische_schweinepest/afrikanische-schweinepest-21709.html

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