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Archiv

Kreisarchiv Lüchow-Dannenberg

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg unterhält ein ehrenamtlich geführtes Kreisarchiv.

Das ehrenamtliche Team des Kreisarchivs (von links): Peter Krüger, Wilfried Pasternok und Rosalia HollandsDas Kreisarchiv ist in erster Linie für die dauerhafte Aufbewahrung der rechtlich, politisch und kulturell wertvollen Überlieferung der Kreisverwaltung zuständig. Darüber hinaus werden alle Dokumente gesammelt (Schriftgut, Karten, Photos, Plakate, Zeitungen und audiovisuelle Medien) und damit dauerhaft gesichert, die für die Geschichte des Landkreises Lüchow-Dannenberg bedeutsam sind.

Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag
10.00-12.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Bitte vereinbaren Sie vor Ihrem Besuch einen Termin!

Kontakt für Terminvereinbarungen:
Tel.: 05841 / 120-593 oder -592 (bitte länger klingeln lassen!)
E-Mail: kreisarchiv@luechow-dannenberg.de
 

Einen Überblick über die Bestände des Kreisarchivs (Stand: Dez. 2018) erhalten Sie hier.

 

Archivgeschichte und archivische Überlieferung

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg ging aus den Kreisen Dannenberg und Lüchow hervor, die aufgrund der Kreisordnung für die Provinz Hannover v. 6. Mai 1884 mit Wirkung vom 1. April 1885 an die Stelle der hannoverschen Ämter traten. Die beiden Kreise bestanden bis zum 1. August 1932 und wurden mit Wirkung vom 1. Oktober 1932 zum Kreis Dannenberg, mit dem Kreissitz in Dannenberg, zusammengelegt. Nachdem der Kreistag am 7. Juni 1949 Lüchow als Kreissitz bestimmt hatte, wurde am 26. Juni 1951 die Verlegung der Kreisverwaltung nach Lüchow durch den Nds. Innenminister genehmigt. Der Kreis führt seitdem die Bezeichnung Landkreis Lüchow-Dannenberg.

Sowohl nach dem Kriegsende 1945, als auch bei der Verlegung des Kreissitzes 1951 sollen in größerem Umfang blinde Kassationen vorgenommen worden sein. Da weiterhin im Zuge der Kreissitzverlegung nach Lüchow eine Aktenablieferung an das Hauptstaatsarchiv Hannover erfolgte, verwahrt das Kreisarchiv nur einen Teil des Schriftguts der Vorgänger-Kreise. Untersuchungen zur Kreisgeschichte zwischen 1885 und 1945 müssen daher immer auch den im Landesarchiv Hannover liegenden Bestand Hann. 174 Dannenberg mit heranziehen.

Quellen zur Geschichte des Landkreises Lüchow-Dannenberg aus der Zeit vor 1885 sind grundsätzlich zunächst im Landesarchiv Hannover zu suchen. Das Kreisarchiv verfügt lediglich über einen kleinen Bestand an Ämterakten, siehe Beständeübersicht unten. Auch im Museum Das Alte Zollhaus Hitzacker (110 VE des Amtes Hitzacker) und im Stadtarchiv Lüchow (Amt Gartow, Lüchow und Wustrow) gibt es einen kleinen Bestand an Ämterakten.

In der Gründungsphase des Archivs zwischen 1986 und 1993 gab es eine ehrenamtliche Leitung, von 1994 bis 2010 beschäftigte der Landkreis einen hauptamtlichen Archivar, seit dem 1. Oktober 2012 wird das Archiv von einem ehrenamtlichen Team geführt.

 

Weitere Archive in Lüchow-Dannenberg

Öffentlich zugängliche Archive unterhalten neben dem Landkreis Lüchow-Dannenberg die Städte Dannenberg (Stadtarchiv Dannenberg) und Lüchow (Stadtarchiv Lüchow).

Älteres kommunales Schríftgut der Städte Hitzacker und Wustrow sowie das der Gemeindeverwaltung des Fleckens Clenze wird größtenteils in den dortigen Museen aufbewahrt: im Alten Zollhaus Hitzacker (Elbe), im Museum Wustrow und im "Blauen Haus" Clenze.

In Lüchow existiert außerdem ein Archiv der Neuen Sozialen Bewegungen, das Gorleben-Archiv der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg und der Protestbewegung gegen die atomaren Anlagen in Gorleben.

Weiterhin gibt es private Adelsarchive.

Informationen zu den Archiven in Niedersachsen erhalten Sie über das Archivportal Niedersachsen.

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